Chinesen und Deutsche: Irgendwie gleich und doch ganz anders

Das Netzwerk BioNRW nimmt Fahrt auf. Fachliche Veranstaltungen, gute Kontakte und eine Unternehmerreise nach China im April 2018 sind die richtigen Argumente, dabei zu sein. Zur Vorbereitung der Reise fand ein gut besuchter Workshop mit einem interkulturellen Training für China statt. Die meisten Teilnehmer hatten noch nie mit China zu tun gehabt und waren zu allem bereit.

Der Referent Herr Ming von der Firma Chinakompass untermauerte die Themen mit Beispielen aus verschiedenen Verhandlungen. Worüber reden Chinesen gern? Sie begeistern sich für Autos, Urlaub, manchmal für Fußball und sicher für Essen und Trinken. Sie reisen zunehmend im In- und Ausland und erzählen gern darüber. Besonders interessieren sie sich für Preise und Häuser. Da die Immobilienpreise in China gegenwärtig ins Unermessliche steigen, ist das ein großes Thema. Interessant ist, dass junge chinesische Ehepaare bereits vor der Hochzeit eine eigene Wohnung brauchen, da stellen die jungen Chinesinnen klare Anforderungen. Sonst gibt es keine Hochzeit.

Fostering European / Chinese partnerships

Bitte keine Diskussionen

Deutsche lieben Themen wie Tibet, Politik und Umweltverschmutzung. Ständig fragen sie das Gegenüber nach seiner Meinung. Chinesen diskutieren nicht gerne. Statt sich von den anderen abzuheben, sind sie lieber Teil einer Gruppe. Sie stehen vor allem für die Sache und nicht so sehr für sich selbst. Dieser grundlegende Unterschied wird immer wieder verkannt und führt zu Missverständnissen im Miteinander mit Chinesen. Im offenen Diskurs würden sich Chinesen festlegen und Unbeweglichkeit führt zum Stillstand. Warum soll man das tun? Gemeinsam kommt man weiter und deshalb ist die Position innerhalb einer Gruppe in jedem Fall besser.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Ich spreche fließend chinesisch und habe unterschiedlicheste Firmen in Verhandlungen unterstützt und Projekte begleitet. Das gegenseitige Verständnis auf einer Metaebene, dem chinesischen Partner das Gefühl zu geben, seine Kultur zu verstehen, öffnet geschäftliche Türen, die andere gar nicht zu sehen bekommen.

Essen. Trinken. Lachen.

Die Anwendung des Gelernten in der Praxis fand im zweiten Teil des Workshops statt. Essen ist in China in jedem Fall immer ein gutes Gesprächsthema. Das Essen mit Stäbchen war für die meisten Teilnehmer eine Herausforderung. Gemüse oder Fleisch wollten nicht zwischen den Stäbchen bleiben. Gut, dass genügend Gänge kamen. Plötzlich wird auch klar, warum Chinesen klebrigen Reis lieben. Der ist am leichtesten zu nehmen. Mit zunehmender Übung leerten sich die Platten und am Abend fühlten sich die Teilnehmer für das Abenteuer China gerüstet.

Eins ist sicher: die Vielfalt der Geschäftskontakte wird die des Essens in China noch übertrumpfen.

 

Eure Anke Fröhlich

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